post Kategorie: Internet und Medien post Kommentare deaktiviert post27.10.2011

Heute ist zunehmend die Rede von sogenannten Cloud-Diensten, die das Arbeiten und sichern von Dateien effektiver machen sollen. Eine Cloud ist dabei ein dezentrales Rechnernetz, das die Dokumente der Mitarbeiter speichern kann und für diese an jedem Arbeitsort verfügbar macht. Damit wird zu einer erheblichen Flexibilisierung hinsichtlich der Arbeitsplätze beigetragen. Die Arbeit muss nicht mehr zwingend an einem Rechnerplatz bei der Arbeit erfolgen, sondern kann ebenso auch von unterwegs aus erfolgen. Die Cloud-Dienste richten sich damit auch an alle jene Anwender, deren wichtigstes Arbeitsgerät ein Notebook, ein Tablet oder ein Smartphone ist und die über mobile Kommunikationstechniken eine Verbindung mit den arbeitsrelevanten Daten herstellen möchten. In der Praxis sind die Clouds dabei in private und Public zu unterscheiden

Der Unterschied zwischen Public und Private Cloud

Eine Public Cloud zeichnet sich dadurch aus, dass beliebige Mitarbeiter von Unternehmen oder Privatpersonen öffentlich darauf zugreifen können. Im Gegensatz dazu ist eine Private Cloud bezogen auf interne Anwendungen in Unternehmen. Bei diesem Modell befinden sich sowohl die Nutzer als auch die Anbieter der Cloud im selben Unternehmen. Weitere Unterteilungen sind hier möglich, wie etwa in Departmental Clouds, bei denen Anbieter und Nutzer einer Abteilung angehören und in Enterprise Clouds, bei denen Anbieter und Nutzer unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens angehören.

Vorteiler einer Private Cloud

Die unternehmensinterne Cloud weist den Vorteil auf, dass sich Fragen hinsichtlich der Datensicherheit viel weniger Stellen, als dieses bei den Public Clouds der Fall ist. Da die Kommunikation innerhalb der Cloud für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, ist die Sicherheit der Daten weniger gefährdet. Aus diesem Grund können Kosten eingespart werden für aufwändige Sicherungsmaßnahmen, die ansonsten bei einer Public Cloud erforderlich wären. Zudem profitiert der Anwender von allen Vorteilen wie bei jeder anderen Form der Cloud auch. So können allgemein Kosten für die IT gesenkt werden, da die Server- und sonstigen Ressourcen nicht mehr selbst zur Verfügung gestellt werden müssen. Dieses übernimmt der Anbieter der Cloud. Außerdem können bei Clouds Abrechnungsmodelle gewählt werden, bei denen beispielsweise die Dauer der Nutzung entscheidend ist. Aus diesem Grund tragen Clouds zur Senkung der Fixkosten bei. Allgemein werden lokale Ressourcen geschont oder können sogar abgebaut werden.

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